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Sie hüten das Wissen der Elfen und tragen Sorge für das Wohlergehen der Natur. Doch schallt der Ruf zu den Waffen durch die Wälder Taboreas und sie sind es, die dazu berufen sind ihr Volk zu verteidigen und die Grenzen des Reiches zu schützen.

Mit „Chapter II - The Elven Prophecy“, werden zwei neue Klassen in Runes of Magic eingeführt. Es handelt sich dabei um den Druiden und den Bewahrer. Beide Klassen gehören zum Volk der Elfen und ihre Fähigkeiten wurzeln in den Kräften der Natur. Auf sich alleine gestellt sind der Bewahrer und der Druide exzellente Kämpfer. In der Gruppe nutzen sie ihre Fähigkeiten um ihre Verbündeten zu unterstützen und sich gleichzeitig dem Gegner zu stellen.

Druiden übernehmen in der Gesellschaft der Elfen die Funktion von Priestern. Sie sind die Bewahrer des Wissens, das die Elfen über die Kräfte der Natur gesammelt haben. Durch dieses Wissen verfügen Druiden über Fähigkeiten, die denen der Magier ähneln. Unter den weiblichen Druiden rückt diejenige, in der die Kraft der Natur am vollkommensten ist, in den Kreis der möglichen Königs-Gemahlinnen auf. Zur Hohepriesterin kann nur die Königin selbst berufen werden.

Um ihre Fähigkeiten anzuwenden verwenden Druiden die in ihnen ruhenden Mächte und bauen damit „Naturmacht“ auf. Diese können sie dazu verwenden die Wirkung ihrer Fähigkeiten zu steigern oder Effekte hinzuzufügen. Die Menge an „Naturmacht“, die der Druide aufbaut, hängt davon ab, welche Fähigkeiten er benutzt. Er muss sich also sehr genau überlegen in welcher Reihenfolge er Fähigkeiten verwendet um die bestmöglichen Effekte zu erzielen.

In der Anwendung seiner Macht kann der Druide wählen, ob er sich darauf konzentriert seine Verbündeten zu unterstützen und zu heilen oder dem Feind die vernichtende Kraft der Natur entgegen zu schleudern. Dabei sollte er sich während seiner lebenslangen Ausbildung entscheiden ob er seine Kräfte stärker dem Weg der Zerstörung oder der Heilung und Unterstützung widmet. Während die Heilkräfte des Druiden oft rasche Wirkung erzielen, wirkt der Schaden den er verursacht über einen längeren Zeitraum. Wie in der Natur entfaltet sich seine Kraft langsam aber beständig.

Die Bewahrer gelten als die Hüter der Natur. In Friedenszeiten ist es ihnen auferlegt dafür zu sorgen, das die Regeln eingehalten werden, welche die Wälder Taboreas, den natürlichen Lebensraum der Elfen, erhalten. Im Laufe der Zeit haben die Bewahrer gelernt mit den Pflanzen in ihrer Umgebung zu kommunizieren und eine Art Symbiose einzugehen. Während sie die Pflanzen beschützen und diesen beibringen sich zu spezialisieren, stellen die Pflanzen den Bewahrern ihre Kräfte und Fähigkeiten zur Verfügung. Das innige Verhältnis zur Natur erlaubt es dem Bewahrer Naturgeister zu beschwören, die ihn auf seinen Wegen durch die Wälder begleiten und während des Kampfes beschützen. Im Laufe seines Lebens erhält der Bewahrer unterschiedliche Begleiter, deren Erscheinung und Fähigkeiten abhängig von seiner Erfahrung und seinem Können sind.

Eine weitere Aufgabe der Bewahrer besteht darin das Volk der Elfen vor drohenden Gefahren zu verteidigen. Aus diesem Grund durchläuft jeder Bewahrer eine exzellente Ausbildung im Umgang mit unterschiedlichen Nahkampfwaffen. Zudem verfügt er über Kräfte, die ihn selbst und seine Kampfgefährten stärken und eine hilfreiche Unterstützung in gemeinsamen Schlachten sind.

Nicht selten waren es die Bewahrer die das Blatt der Schlacht zu Gunsten der Elfen wendeten und waren sie in großer Anzahl zugegen, gab es kaum einen Feind der sich aufgrund des Kampfgeschicks der Bewahrer und der Naturkraft ihrer Begleiter nicht in die Flucht schlagen ließ.