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Turm der tosenden Winde

Der Turm der tosenden Winde ist ein großer Felsblock, der sich auf der Felsmauer erhebt. Das Innere des Felsens ist hohl und in der Außenwand befinden sich viele Öffnungen. Wenn der Wind durch diese Öffnungen bläst, entsteht ein heulendes Geräusch, daher stammt auch der Name. In Gipfel und Basis gibt es jeweils Öffnungen, die durch einen Tunnel in der Bergwand verbunden sind.
Einst dachte man, dass die Höhlen des Felsturms auf natürliche Weise entstanden seien, aber einige mutige Abenteurer, die sich dort hineingewagt haben, fanden dort antike Steintafeln und Trinkgefäße. Die Kunde von der Entdeckung dieser Artefakte lockte viele Gelehrte zum Harf Handelsposten. Dort heuern sie nun Söldner an, die für sie in diesen von Monstern bewohnten Ort einzudringen, um noch mehr dieser antiken Artefakte zu erlangen.
Aber bis heute ist es ein Rätsel, wer diese Dinge zurückgelassen hat, und warum sie sich hier erhalten haben.

Frostholztal

Nachdem man den Verbindungstunnel verlassen hat und sich entlang Bergstraße von Khazor nach Osten wendet, erblickt man einen verschneiten Wald. Dieser Wald ist an einem vergleichsweise niedrigen Ort gelegen und diese Gegend ist das Frostholztal.
Hauptsächlich ist das Frostholztal ein wichtiger Jagdgrund und auch Anbaugebiet auf der Ystra-Hochebene. Daher kommen viele Stämme für die Jagd hierher. Die barbarische Zyklopen, Minotauren und diverse weitere Monster greifen von hier aus häufig Menschen und ihre Karawanen aus dem Hinterhalt an.
Seit der Orden der dunklen Glorie entlang von Bergstraße von Khazor Verteidigungsanlagen errichtet hat haben derartige Vorkommnisse zwar allmählich nachgelassen, aber es gibt noch viele Abenteurer, die aus Neugier und Naivität in diesen Wald eindringen.

Bergstadt Schneehorn

Das Gebiet im Süden des Frostholztals ist von hohen Bergen umgeben ist, aber dennoch nicht direkt den eisigen Winden ausgesetzt, die von den Gipfeln herabwehen. Es ist ein relativ warmes Gebiet und hier leben die Minotauren. Sie hausen hier seit undenklicher Zeit und wenn die Inschriften auf den Felswänden von Schneehornburg den Menschen auch ungelenk erscheinen mögen, künden sie doch damit stolz von ihrer Geschichte und Kultur.

Die Minotauren sind eine Rasse riesig gebauter Halbmenschen, die von der Jagd und gelegentlicher Landwirtschaft leben. Aber obwohl sie eine hochentwickelte Kultur besitzen, vermuten Forscher, dass man die Zivilisation der Minotauren bis knapp an die Zeit der antiken Zivilisation zurückverfolgen kann. Damit ist sie älter als die Zivilisation vieler Barbarenstämme und so kommt es, dass dieses Gebiet diese spektakuläre Höhlenstadt besitzt. Die Kultur der Minotauren und die der gewöhnlichen Barbarenstämme sind sich recht ähnlich. Es sind Gesellschaften, die von Stammesführern und Priestern beherrscht werden. Bei ihnen werden Heldenmut und Kampfkraft hoch geschätzt und sie können nicht wie die Menschen Runen verwenden. Aber es gibt auch Unterschiede zu den Barbaren: in ihren Legenden werden häufig die Bezeichnungen "Mensch im Besitz der Kraft " und "Sohn des Schöpfers" erwähnt und auf in Statuen und Wandmalereien dargestellte Gestalten angewendet. Und da diese Gestalten genau die Besonderheiten haben, die die Menschen den Dämonen zuschreiben, glauben die Menschen, dass die Minotauren Dämonenanbeter sind.
Wegen der langen Geschichte der Minotauren auf dem Hochland von Ystra meinen viele Leute, dass der Schlüssel für die Lösung der Rätsel in den zahlreichen Legenden bei ihnen verborgen liegt.

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