Tal der eisigen Nacht
Dieser am entlegenen Ende des Schneemeers geleger Ort ist am einfachsten zu beschreiben als ein enges Tal, dessen Wände steil aufragen. Die kalten Wände sind vollständig mit Frost überzogen und der Weg, der hineinführt, ist von Schneeverwehungen und dickem Eis bedeckt. Wenn man aber den ganzen Schnee zur Seite räumen könnte, würde auf dem Grund ein zugefrorener Fluss zum Vorschein kommen.
Im ganzen Tal gibt es keine Pflanzen. Gewaltige Eisklötze und Schneewehen liegen im Weg, in alle Richtungen ragen hohe Wände empor und nur von einigen weniger erhöhten Positionen ist der Himmel zu sehen.
An diesem Ort kann kein Leben existieren, nur die aus dem Element Eis geschaffenen Feenwesen ziehen herum und lauern darauf, Eindringlingen ihr Leben und ihre Seele zu rauben.
Das Lager im Tal der eisigen Nacht
Dies ist ein ziemlich einfaches Lager, in dem sich nur einige wenige Forscher und Magier versammelt haben, um die antiken Gegenstände im Turm der tosenden Winde und das gefrorene Leben im Tal der eisigen Nacht zu erforschen. Sie müssen regelmäßig vom Harf Handelsposten mit Vorräten versorgt werden, da ihnen ansonsten der Hungertod droht.
Fuchsspurenhöhle
Die Fuchsspurenhöhle ist eine bitter kalte Höhle voller Schneeverwehungen. Gewöhnlich heißt es, dass es in Höhlen keine Schneeverwehungen geben kann. Daher ist diese Höhle von einer geheimnisvollen Atmosphäre erfüllt. Der Name der Höhle stammt daher, dass hier einst ein Abenteurer die Trittsiegel eines Fuchses entdeckt hat. Als er ihnen in die Höhle folgte, traf er auf einen ganz besonderen Fuchs, den der Abenteurer so beschrieb: „Mit seinem silberweiß gewobenem Pelz und seinen klar wie Kristall funkelnden Augen umwehte ihn der Hauch von Eis und Schnee.“ Als man den Abenteurer schließlich im Schneemeer fand, behauptete er auch, dass er das Fell dieses Fuchses als Beweis mitgebracht habe. Doch in seinen erfrorenen Händen lag nur eine dünne Schicht Reif. Manche sagen, dass der Fuchs genau der aus der „Legende vom Schneefuchs“ sei, die die in der Nähe hausenden Barbaren untereinander weitergeben.
Die gefrorene Stadt
Am letzten Ende des Tals der eisigen Nacht gibt es eine Burg aus dickem Eis. Diese Eisstadt ist teils natürlich und teils durch menschliche Arbeit entstanden und hat eine gewaltige aber auch furchterregende Schönheit. Dieser Ort ist die „Gefrorene Stadt“, der Wohnort der Eiskönigin. Manche sagen, dass die Eiskönigin hier eine gewaltige Macht hütet. Andere sagen, dass diese Macht die Eiskönigin selber sei. Bis heute aber ist es keinem Menschen gelungen, lebendig das Innerste der Gefrorenen Stadt zu betreten. Alles was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sich die „Grenzenlose Seele“ aus den Legenden der Minotauren auf dem Gipfel dieses Bergs befindet und dass die einzige Straße, die zu diesem Gipfel führt, sich in der Gefrorenen Stadt befindet.




















