Kampf - auf Leben und Tod
Das Kampfsystem von Runes of Magic stützt sich gleichermaßen auf die Weiterentwicklung der Kampffertigkeiten wie auf eine gute Ausrüstung. Die Qualität von Waffen und Rüstungen wirkt sich auf Angriff und Verteidigung aus, kann aber die kluge Entwicklung eines Sets von Fertigkeiten nicht ersetzen.
Für direkte Angriffe ist das Meistern von Waffenkategorien wie Zweihandschwertern, Bögen oder Stäben wichtig, denn diese wirken sich direkt auf die Treffsicherheit aus. Mit einer ungewohnten Waffe tut man sich dagegen im Kampf zunächst etwas schwerer.
Während durch Waffen den Gegnern primär physischer Schaden zugefügt wird, verursachen die Zauber der Magier und Priester magischen Schaden. Dieser beruht auf der Beherrschung der Elemente Feuer und Wind durch die Zauberer und der Anrufung des Quellgotts Narfas, der seinen Gefolgsleuten das Element Wasser zu Gebote stehen lässt.
Fertigkeiten
Den Kern des Kampfsystems bilden allerdings die vielen verschiedenen Angriffsfertigkeiten, die jeder Charakterklasse ihre speziellen Stärken verleihen. Im Kampf geht es nicht nur darum, dem Gegner durch pures Dreinschlagen seine Lebenskraft zu rauben. Geschickte Abenteurer nutzen besondere Effekte, um im Kampf den Sieg davonzutragen.
Lassos oder Ketten aus Licht kann man taktisch einsetzen, um Zeit zu gewinnen oder sich aus einem aussichtslosen Kampf zurückzuziehen. Blutende Wunden sind nicht nur ein schmerzhaftes sondern auch gefährliches Problem und es gibt finstere Berufe, die sich darauf spezialisieren, ihre Feinde zu blenden, betäuben und zu vergiften.
Viele Kampffertigkeiten bauen aufeinander auf und erfordern Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen. Krieger können durch Eröffnungsangriffe ihre Gegner in Positionen bringen, die einen speziellen Folgeangriff ermöglichen. Dabei muss man aber schnell registrieren, welche Möglichkeit sich eröffnet hat. Ritter können Leuchtende Siegel platzieren, die durch verschiedene Fähigkeiten mit unterschiedlichem Effekt ausgelöst werden. Magier können sich durch eine Elektrostatische Aufladung erst selbst schützen, bevor sie diese als Angriffszauber Richtung Gegner schleudern.
Diese Meister der Elemente sollten auch stets ein Auge darauf haben, ob ihr Ziel möglicherweise besondere Widerstandsfähigkeit gegen das Grundelement ihrer Magie hat. Eine hier erkannte Schwäche kann dagegen ausgenutzt werden und einem Kampf eine schnelle Wendung bringen.
Combos
Ohnehin lohnt es sich, ein Auge auf das Zusammenspiel der Elemente zu halten. Jeder Angriff ist einem verborgenen Element zugeordnet und gewisse Abfolgen dieser Elemente bewirken magische Zusatzeffekte. Bei einer kurzen Kombination sind sie noch eher unauffällig, aber je länger die Serie, um so spektakulärer werden sie. Die Mischung der Elemente im Ziel ist entscheidend und Gruppen von Abenteurern können hier taktisch zusammenarbeiten, um zusätzlichen Schaden und besondere Effekte von Furcht bis hin zu einem Flammenmeer zu erzeugen. Zunächst müssen sie allerdings herausfinden, welche Kombinationen überhaupt eine Wirkung erzielen.




















